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W900i Preview

Mit dem W900i hat Sony Ericsson heute ein weiteres Mobiltelefon aus der Walkman-Reihe vorgestellt. Optisch am augenfälligsten ist neben dem grossen Display das mit dem S700i ein- und dem W550i weitergeführten Swivel-Design. Musste man bei den beiden vorgenannten Modellen noch manuell „swiveln“, erleichtert im W900i eine eingebaute Feder das Öffnen. Das W900i hat praktisch auf den Millimeter die gleichen Masse wie das S700i.

Ein weiteres Novum in der Walkman-Familie: der neuste Spross funkt neben den üblichen Triband GSM-Frequenzen auch im UMTS-Netz. Dazu wurde in der linken oberen Ecke eine VGA-Kamera eingebaut, die den Anrufenden bei Video-Calls aufnimmt.



Dem Trend zu immer mehr Speicher folgend – ein Muss für Musik-Handys – hat Sony Ericsson dem W900i 512 MB internen Speicher spendiert. Dieser kann sowohl mit Musik in den Formaten MP3, MP4, Real8, Wave und MIDI gefüllt, aber auch für Fotos – aufgenommen mit der 2 Megapixel Kamera - verwendet werden. Reicht der Platz nicht aus, kann mittels Memory Stick Pro Duo Karten bis maximal 2 GB nachgerüstet werden. Mitgeliefert wird ein 64MB Stick.
Videos schliesslich lassen sich in einer gegenüber den bisherigen Sony Ericsson Handys grösseren QVGA-Auflösung (240x320 Pixel) aufnehmen. Ebenfalls erhöht wurde offensichtlich die Framerate, mit der die bewegten Bilder aufgenommen werden.



Display

Das Display ist schlichtweg brillant – sowohl was die Grösse und Auflösung, als auch die Darstellung der 262'000 möglichen Farben angeht. Die 240 x 320 Pixel (QVGA-Auflösung) stellen den Inhalt gestochen scharf dar. Subjektiv ist die Qualität des W900i-Displays sogar noch besser als dasjenige des S700i, es macht Spass Bilder und Videos darauf anzuschauen.



HPIM0929Sony Ericsson hat dem W900i das gleiche Kamera-Modul wie dem K750i/W800i verpasst. Es lassen sich damit Bilder mit einer maximalen Auflösung von 2 Megapixeln aufnehmen, der Autofocus sorgt dabei für die richtige Schärfe :-). Beispiel-Bilder gibt es in der Cam-sample Galerie.
Die Kamera-Software ist eine Art „Best Of“ aus K750i- und S700i-Version. So wurden aus dem S700i die Funktion „Spot Photometry“ übernommen, mit deren Hilfe die Belichtungs-Messung der Kamera beinflusst werden kann. Neu ist der Autofocus ausschaltbar, im gleichen Menu wird auch die Macro-Funktion eingeschaltet.
Misst die Kamera ein zu dunkles Umgebungslicht, wird die eingebaute Fotoleuchte automatisch hinzugeschaltet.

Sehen lassen können sich bereits die mit der Pre-Release Firmware aufgenommenen Videos. Kein Handy von SE machte bisher derart flüssige (30 fps!) und hoch auflösende Aufnahmen. Dank der QCIF-Auflösung von 240x320 Pixeln kommt das W900i einen Schritt näher an die Video-Qualität, wie man sie sich von heutigen Digitalkameras gewohnt ist.



Musicplayer

Der Musicplayer in der getesteten Prerelease-Firmware zeigt keine grossen Veränderungen gegenüber der aus dem W800 bekannten Version. Neu werden pro Interpret nicht nur die Alben aufgelistet, es lassen sich auch albenübergreifend die Tracks listen.
Für das W900 wird es eine neue Version der Disc2Phone Software geben. Welche Neuerungen darin enthalten sein werden, ist noch unklar.



Dies & Das – Neue Details

Ein paar neue Details hat der Media-Viewer erfahren. Zum einen kann mittels separater Tabs zwischen Dateien im internen Speicher und auf dem externen MSD gewechselt werden. Praktisch!

Die mit der Kamera geschossenen Fotos können neu nach Erstellungsdatum sortiert werden – mittels einer sogenannten „Timeline Search“! Dabei wird zuerst der gewünschte Monat ausgewählt, danach kann tageweise gesucht werden. Eine sehr gute Idee, zumal Bilder anschauen auf diesem Handy wirklich Spass macht (Timeline Search in der Video-Demo).

Will man mit seinem Videotelefon-Partner Bilder austauschen, ist das neu ebenfalls möglich. Dazu kann auf einem separaten Tab während eines Videocalls ein Bild aus dem Speicher ausgewählt und „freigegeben“ werden. Ob der Gesprächspartner dabei ebenfalls ein W900i haben muss um die Bilder zu empfangen und anzuzeigen, oder ob dazu eine generelle Funktion bei der Videotelefonie verwendet wird, ist im Moment noch unbekannt.

Der eingebaute Netfront 3.3 Webbrowser kann HTML 4.01, XHTML 1.1, CSS 1 und 2 (teilweise) sowie DHTML (teilweise) darstellen. Neu gegenüber z.B. dem Browser des K750 werden Seiten, die seitliches Scrollen erfordern, so gerendert, dass sie nur durch vertikales Scrollen angeschaut werden können. Zusammen mit dem gestochen scharfen, grossen Display können so auch komplexere Sites angenehm betrachtet werden.

Livebilder im 2. Teil:

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